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Die Basics der Haarpflege

Lela Berger • 23. April 2023

Fünf Tipps für schöne Haare

Du willst schöne Haare, gesund, kräftig und glänzend; aber irgendwie sind sie stattdessen stumpf, trocken oder strapaziert? Vielleicht helfen dir in diesem Fall meine Basics der Haarpflege.


Gepflegtes Haar glänzt, sieht schön aus, klar. Aber es lässt sich auch leichter stylen, ist elastischer und besser kämmbar. Das alles vermeidet Folgeschäden – denn wenn du deine Haare nicht kämmen kannst und an ihnen reißen musst, brechen sie. Um Haarbruch und andere -schäden zu vermeiden, ist die Pflege der Haare also enorm wichtig.


1. Die Schuppenschicht – der Schlüssel zu schönem Haar

Aber wie pflege ich meine Haare denn jetzt am besten? Natürlich hängt das mit deinem Haartyp und -zustand zusammen. Ein paar allgemeingültige Basics der Haarpflege gelten aber für alle. Um das zu erklären, müssen wir uns den Aufbau des Haares ansehen:


Das Haar hat eine Schuppenschicht, die einen Hohlraum umschließt. Um glänzendes Haar zu haben, das sich leicht kämmen lässt, muss diese Schuppenschicht eng am Hohlraum anliegen. Wasser ist allerdings alkalisch, daher quillt die Schuppenschicht auf, wenn wir uns die Haare waschen. Erst die richtige Pflege schließt die Schuppenschicht wieder. Eine Haarkur ist hier die perfekte Wahl. Du kannst sie dir vorstellen wie kleine Proteine, die die Lücken in der Schuppenschicht auffüllen. Eine Haarkur hat einen neutralen bis leicht sauren pH-Wert – ähnlich zum Conditioner. Dessen pH-Wert ist etwas saurer und zieht dadurch das Haar zusammen – die Schuppenschicht schließt sich und reflektiert Licht: Dein Haar glänzt.


Je nachdem, wie strapaziert dein Haar ist, solltest du nach der Wäsche daher Haarkur und Conditioner benutzen. Ist dein Haar blondiert oder du arbeitest mit viel Hitze, kannst du zusätzlich ein Haaröl nutzen. Das schließt Feuchtigkeit ein und eliminiert Frizz. Ein Haaröl kannst du in die Spitzen deines (handtuch-)trockenen Haares einarbeiten.


Tipp: Nutzt du Föhn, Lockenstab oder Glätteisen, ist ein Hitzeschutz ein absolutes Muss.


2. Strapaziertes Haar profitiert von Olaplex und K18

Hast du sehr strapaziertes Haar, kannst du Produkte wie Olaplex, K18 oder Wellaplex nutzen. Sie bauen Strukturen im Haar wieder auf, die für Stabilität und Flexibilität verantwortlich sind. Dadurch brechen deine Haare weniger, lassen sich besser kämmen und bekommen ihre Spannkraft zurück. Darum eignen sich diese Produkte auch besonders für Naturlocken.


3. Deine neue Haarpflegeroutine: Conditioner, Haarkur, Haaröl, Hitzeschutz

So viele Informationen – aber wie setze ich sie um? Das gehen wir jetzt gemeinsam durch, in deiner neuen Haarpflegeroutine:

  1. Wasche dein Haar mit einem Haarshampoo. Ein bis zwei Wäschen reichen völlig aus. Fokussiere dich auf deine Kopfhaut. Sollte es noch nicht genügend schäumen, gib einfach noch etwas Wasser dazu – dadurch verteilt sich das Konzentrat besser. 
  2. Gib nach der Wäsche eine Haarkur gleichmäßig in deine Längen und Spitzen. Lasse sie fünf bis zehn Minuten (oder nach Packungsangabe) einwirken und spüle sie aus. 
  3. Gib den Conditioner ins Haar. Der muss nicht lange einwirken – einfach verteilen, kurz kämmen, und wieder ausspülen. So schließt du die Schuppenschicht und die darin sitzenden Proteine der Haarmaske endgültig. 
  4. Gib zur zusätzlichen Pflege gerne noch etwas Haaröl in deine Längen und Spitzen. 
  5. Solltest du deine Haare nun mit Hitze stylen wollen, denk an den Hitzeschutz! Warum er so wichtig ist, zeige ich dir hier mit einem Stück Toast (No hair was harmed in the making of this video).


Vielleicht musst du verschiedene Produkte testen, bis du die passenden für dein Haar gefunden hast. Haarpflege gibt es in vielen Varianten: Mousse, Spray, Leave-In, zum Auswaschen. Nimm einfach etwas, womit du gut klar kommst. Nur um die Haarkur kommst du nicht herum. Statt des Conditioners zum Ausspülen kannst du auch Produkte nehmen, die im Haar bleiben („Leave-Ins“). 


4. Build-Up: Ablagerungen im Haar mit Tiefenreinigungsshampoo entfernen

Es kann passieren, dass sich durch minderwertige Produkte Silikone im Haar ansammeln. Das Haar ist dann stumpf, schwer und fühlt sich schnell fettig an. Aber auch durch gute Produkte, die für das Haar zu intensiv sind, können sich Pflegerückstände im Haar bilden. Beides nennt man „Build-Up“. Hier kannst du zwischendurch ein tiefenreinigendes Shampoo verwenden. Es wirkt wie ein Peeling und löst dadurch Rückstände. Wenn du es regelmäßig anwendest, wird dein Haar glänzender, leichter und langsamer fetten. 


5. Was ist besser: professionelle oder günstige Produkte?

Professionelle, hochwertige Produkte sind besonders reichhaltig und hoch konzentriert. Sie enthalten meist wasserlösliche Silikone. Diese lagern sich im Gegensatz zu wasserunlöslichen Silikonen nicht dauerhaft im Haar an. Man spült sie einfach bei jeder Haarwäsche aus. Dadurch kommt es seltener zu überpflegtem Haar.

Häufig werden günstige Produkte mittlerweile damit beworben, dass sie ohne Silikon seien. Doch sie enthalten immer Ersatzstoffe. Natürlich kannst du auch gute günstige Produkte finden, die sich für dein Haar eignen. Probiere einfach aus, was sich für dich gut anfühlt. 


Du hast noch Fragen oder wünscht dir ein professionelles Styling oder einen neuen Schnitt? Dann buche hier gerne einen Termin. Ich freue mich auf dich. 

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Der Calligraphy Cut verändert, wie Haare geschnitten werden, und sorgt für ein natürliches Ergebnis. Hier erkläre ich dir, was den Calligraphy Cut ausmacht, für wen er geeignet ist und warum du ihn in meinem Salon ausprobieren solltest. Was ist der Calligraphy Cut? Der Calligraphy Cut ist eine Technik, bei der ein spezielles Werkzeug verwendet wird. Dieses Werkzeug sieht aus wie ein Kalligrafie-Stift und schneidet das Haar im 21°-Winkel. Dabei bleibt die Haarstruktur unversehrt. Das Ergebnis: Mehr Volumen : Durch eine größere Schnittfläche wirken die Spitzen voller. Elastizität und Sprungkraft : Dein Haar wird flexibler und behält seine Form besser. Weniger Spliss : Die kleinere Reibungsfläche der Spitzen schützt das Haar. Individuelle Form : Mit dieser Technik kannst du bestimmen, wie dein Haar fällt und wie Übergänge gestaltet werden. Ist der Calligraphy Cut etwas für dich? Die Technik eignet sich für alle Haartypen. Sie bringt vor allem Vorteile, wenn du: feines Haar hast und dir mehr Volumen wünschst, Locken hast und sie definierter wirken sollen, Extensions trägst und die Verbindungsstellen schonen möchtest. Kurz gesagt: Der Calligraphy Cut ist ideal, wenn du deinem Haar etwas Gutes tun willst. So funktioniert der Calligraphy Cut Der Ablauf beim Calligraphy Cut unterscheidet sich kaum von einem normalen Haarschnitt. Der Unterschied liegt im Werkzeug und der Technik. Stell dir vor, du schneidest eine Gurke: Wenn du sie gerade abschneidest, entsteht eine runde Fläche; schneidest du sie diagonal, entsteht eine größere Fläche, die flexibler ist. Bei deinem Haar hat der diagonale Schnitt den Vorteil, dass die Spitzen weniger Reibungsfläche haben. Dadurch entsteht weniger Spliss, und dein Haar wirkt lebendiger. Warum solltest du den Calligraphy Cut bei mir machen lassen? Damit die Technik funktioniert, braucht der Friseur eine spezielle Schulung. Ich habe diese Ausbildung und möchte bald alle Stufen erreicht haben: Black Star : Die Grundzertifikat und die Voraussetzung, um den Calligraphy Cut anzubieten. Hier stehe ich aktuell. Silver Star : Weitere Erfahrung und Expertise, um präzise Schnitte zu garantieren. Gold Star : Perfektion und ein feines Gespür für diese Technik. Die Qualifikationen stellen sicher, dass dein Haarschnitt genau deinen Wünschen entspricht und perfekt umgesetzt wird. Passt der Calligraphy Cut zu jedem Look? Ja, du kannst mit dieser Technik jeden Haarschnitt umsetzen – ob klassisch oder modern. Und es gibt kein Risiko, da der Calligraphy Cut sanft und präzise arbeitet. Probiere den Calligraphy Cut aus Wenn du dein Haar voller, gesünder und lebendiger erleben möchtest, probiere den Calligraphy Cut aus: Buche jetzt deinen Termin bei mir ! Für eine perfekt abgestimmte Pflege deines Haars empfehle ich dir außerdem meinen Beitrag zu den Basics der Haarpflege .
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